Saalborn wird erstmals 1136 als "Sarburnen" in einer Urkunde Kaiser Lothars III. für Kloster Kaltenborn erwähnt.

Geschichte

SaalbornSaalborn wurde erstmals 1136 als Sarburnen in einer Urkunde Kaiser Lothars III. für Kloster Kaltenborn und 1553 als Salborn erwähnt; der Name bedeutet "Quelle am Riedgras". Der Ort liegt in 339 m Höhe an der nördlichen Muschelkaltumrandung des Tannrodaer Sattels an einem Hang, der zum Klingelbach abfällt. Die Umgebung von Saalborn wird von herrlichen Buchen- und Fichtenwäldern begrenzt. Bis in das 18. Jahrhundert lebten die Einwohner von der Land wirtschaft. Im 19. Jahrhundert war auch das Handwerk wie Hausweberei, Korbflechterei und eine Ziegelei vorhanden. Derzeit hat Saalborn 223 Einwohner. Im Ort befindet sich im ehemaligen Rittergut ein Wohnheim des Lebenshilfewerkes Weimar/Apolda mit 34 Bewohner und einer angrenzenden Werkstatt. Eine Gaststätte läd zum Verweilen ein. In Neusaalborn wurde die Waldgaststätte "Perlmann" eröffnet. Die ehemalige Schule, das jetzige Dorfgemeinschaftshaus, ist das gesellschaftliche Zentrum im Ort und bietet den Kindern und Jugendlichen, dem Heimatverein, den kommunalen Vertretern und jedem der es als Begegnungsstätte nutzen möchte die Möglichkeit. Es aber noch viel zu tun. Der Heimatverein wird zur Verschönerung und Instandsetzung des Dorfgemeinschaftshauses als Vereinshaus ihren aktiven Beitrag leisten.

Zum Rittergut gehörte im 18. Jahrhundert eine Brauerei und es gab auch eine Mühle. Die romanische Kirche ist aus dem 12. Jahrhundert. Die wertvollste Ausstattung ist das romanische Vortragekreuz aus dem 12. Jahrhundert und eine Glocke statt von 1566. Von dem Rittergut ist der älteste Teil das Eingangsportal. Drei Baudenkmale, das ehemalige Pfarrhaus, die Kirche und ein Portal eines Tores sowie ein Naturdenkmal, eine "Eibe" auf dem Friedhof sind sehenswert.